Die »alte« Universität Mainz und ihre Bedeutung für die Wiedergründung 1946

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Die 1477 eröffnete Mainzer Universität erlebte unter Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal eine letzte Blütezeit. Entgegen der geläufigen Standardthese, die Hochschule sei 1798 aufgehoben bzw. geschlossen worden, verweist die Studie auf Kontinuitätslinien: Der nur vorübergehend unterbrochene Lehrbetrieb wurde in der französischen Zentralschule mit vorhandenen und neu berufenen Professoren sowie einer erweiterten und neu geordneten Universitätsbibliothek fortgeführt. Die sukzessive Auflösung der auch nach 1798 in Eigen- und Fremdwahrnehmung als Université de Mayence bezeichneten Einrichtung vollzog sich schrittweise – über das Lyzeum (1803) und die kommunale Bibliothek (1805) – und fand erst in den frühen 1820er Jahren mit den letzten medizinischen Promotionen ihren Abschluss. Wiederholte Initiativen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Mainz erneut zum Universitätsort zu machen, blieben erfolglos. Erst 1946 kam es zur als Restauration inszenierten Neugründung der nun Johannes Gutenberg-Universität Mainz genannten Hochschule.

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75 Jahre Johannes Gutenberg-Universität Mainz : Universität in der demokratischen Gesellschaft, Krausch, Georg, Schnell + Steiner, Regensburg, 2021

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