Please use this identifier to cite or link to this item: http://doi.org/10.25358/openscience-7386
Authors: Golz, Erika
Title: Cohesion in Koryak: a culturally conditioned phenomenon?
Online publication date: 17-Aug-2022
Language: english
Abstract: Grundlage der vorliegenden Arbeit ist die Sammlung koryakischer Texte, die während der Feldforschung im September/Oktober 2003 in Palana, Kamchatka elizitiert wurden. Es handelt sich um eine Sammlung spontansprechlicher Texte aus den Bereichen Legenden, biographische Texte, expositorische Text, Texte über koryakische Gebräuche, Märchen und Abenteuerberichte. Die Tonbandaufnahmen der gesprochenen Texte wurden mit Hilfe zweisprachiger Informanten (koryakisch-russisch) verschriftet und ins Russische übersetzt. Von dort erfolgte eine Übersetzung ins Englische, die von Valentina Romanovna Dedyk und Catherine Maye Saidi korrigiert wurde. Die Einleitung ( Kap. 2.) gibt einen Überblick über die historische und die aktuelle Forschungssituation. In Kap. 3. folgt eine grammatische Skizze des Koryakischen basierend auf der Grammatik von Alevtina Nikodimovna Zhukova (1972) mit Überblicken über das Nominal- und Verbalsystem, Adjektiv, Adverbien, Pronomina und Aspekte der Syntax des Koryakischen. Eine Zusammenfassung der Probleme von Kohäsion und Kohärenz ( Kap. 4.) verweist auf die neun kohäsiven Mittel, die in Kapitel 7 untersucht werden: Referenz und Phorizität, Substitution, Ellipse, Konnektivität, lexikalische Kohärenz, Rekurrenz, Temporale Strukturen, Diskursmarker und Grounding. Methodisch ( Kap. 5.) folgt diese Arbeit einer Mischung von strukturellen, pragmatischen und kognitiven Methoden. Es wird der Kulturbegriff von Konersmann (2010, 8-9) zugrunde gelegt. Aufgrund der forschungsgeschichtlich nachgewiesenen Korrespondenz zwischen Intonationseinheiten und syntaktischer Struktur erfolgte die Segmentierung der Texte (Kap.6.) nach Prädikationseinheiten. Die verschiedenen kohäsiven Mittel stehen in folgendem Zusammenhang: die kohäsiven Mittel Substitution, Ellipse, lexikalische Kohäsion und Rekurrenz kreisen um die Phorizität und sind systematisch von ihr abhängig. Zentrales vereinigendes Merkmal ist hier die Rekurrenz. Diskursmarker, Temporalität und Grounding sind Epiphänomene der Konnektivität. Es entsteht ein Modell in Anlehnung an Adamzik (2004), die Kohäsion als Kombination von Rekurrenz und Konnektivität betrachtet.
DDC: 400 Sprache
400 Language
Institution: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Department: FB 05 Philosophie und Philologie
Place: Mainz
ROR: https://ror.org/023b0x485
DOI: http://doi.org/10.25358/openscience-7386
URN: urn:nbn:de:hebis:77-openscience-e253e6e2-5039-43bf-83fe-55b378de62960
Version: Original work
Publication type: Dissertation
License: CC BY
Information on rights of use: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Extent: Band 1: 69 Seiten, Band 2: 232 Seiten
Appears in collections:JGU-Publikationen

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