Geographien der Gewalt: die Destabilisierung der Welt : aktuelle Brennpunkte aus lokaler und globaler Perspektive.

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Grenzgeographien, Migrationsgeographien, Konfliktgeographien – diese drei Schwerpunkte bestimmten die Reihe der Geographien der Gewalt der letzten Jahre. Die Folgen und Auswirkungen sollen in diesem Band beschrieben, analysiert und diskutiert werden: Nationale und globale Verschiebungen, die Aussetzung bisher international vereinbarter Regeln, die oftmals fassungslose Hinnahme und Akzeptanz eines neuen Un-Ordnungsmusters bestimmen derzeit die Situation der Welt. Gewalt wird als Wirkungsmacht ohne Zögern eingesetzt, die Alternativen von Diplomatie, Rechtsordnung und demokratischer Auseinandersetzung sind beiseite gerückt. Die Folgen sind in einem Band nicht wirklich darstellbar, aber zumindest wird versucht, einen Bogen zu spannen: Lokal von unserer Gesellschaft hin zu Menschen in anderen betroffenen Regionen der Welt: Afrika, USA, Südamerika, Russland und natürlich Europa stehen in sehr aktuellen Beiträgen im Zentrum. Macht und Gewalt werden in ihrer geographisch-räumlichen Prägung und Dominanz analysiert und diskutiert, von WissenschaftlerInnen der Geographie, Wirtschaft und Politik, Journalisten der USA und Südamerika, und – last not least – von FachdidaktikerInnen der Geographie. In allen Beiträgen schwingt die aktuelle Auseinandersetzung um die zukünftige Ausrichtung der politischen Ordnung mit, kurz der Kampf der Systeme. Die Beiträge sind zumeist in zwei Seminaren der Fridjof-Nansen-Akademie Ingelheim 2025 und 2026 vorgestellt und weiterentwickelt worden. Dabei stellt der Austausch von Fachwissenschaft und Medien immer wieder im Fokus einer lebhaften Diskussion.

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