Im Maschinenraum der Differenzierung : Lehren – Prüfen – Bewerten in der Geschichtswissenschaft

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Mit einem anerkennungstheoretischen Begriff der Leistung untersucht der Aufsatz die Phasen des Lehrens, Prüfens und Bewertens als transsituative Formen universitärer Instruktion und Evaluation. Er dokumentiert die Vergegenwärtigung der je anderen Phase durch zeitliche Vor- und Rückgriffe, analysiert deren situativen Vollzug sowie ihre soziale Bedingtheit durch die lokale Konstellation. Im Zentrum steht die Verwandlung von Tätigkeiten und Aktivitäten der Student:innen über Zeiten, Personen und Räume hinweg in individuell zurechenbare Leistungen – durch de/legitimierende Sprechakte in der Lehre, schriftliche Klausuraufgaben, Formen der Klausur und die Be/Wertung mündlicher oder schriftlicher Arbeiten oder Beteiligungen. Die zugeschriebene und fabrizierte Leistung resultiert aus kollaborativen Bewertungsketten, die sozial ratifiziert und abgesichert werden.

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Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 50, Springer, Berlin ; Heidelberg, 2025, https://doi.org/10.1007/s11614-025-00631-4

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