Attività economiche nell’ambito dei fiumi Teppia e Ninfa nel Quattrocento
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Die Studie beleuchtet die wirtschaftlichen Aktivitäten entlang der Flüsse Teppia und Ninfa im 15. Jahrhundert, einem Kernraum des nördlichen Agro Pontino unter der Herrschaft der Familie Caetani. Sie entstand im Kontext des von Michael Matheus initiierten und geleiteten internationalen und interdisziplinären Projektes zur Geschichte der Garten- und Ruinenstadt Ninfa und ihrer Umgebung vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert: Ninfa: Das Pompeji des Mittelalters – FB 07 – Spätmittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte. Auf Basis der Regesta Chartarum, der Imbreviaturen des Notars Antonio Tuzi aus Sermoneta (heute im Staatsarchiv Latina) und kartographischer Quellen aus dem Archivio Caetani in Rom wird die Topographie des Gebiets rekonstruiert und ihr Zusammenhang mit Verkehrs- und Wirtschaftsnetzen untersucht.
Die Flüsse dienten nicht nur als natürliche Grenzen, sondern auch als zentrale Ressourcen für Mühlenbetrieb, Bewässerung und eine umfangreiche Fischerei, die durch Verträge zwischen lokalen Grundbesitzern, Klöstern und in Velletri oder Rom ansässigen Händlern organisiert war. Ergänzend dazu bildeten Wege wie die Via Pedemontana und zahlreiche Brücken die Grundlage eines funktionierenden Agrarraums mit vielfältigen Nutzungsformen – von Weinanbau und Obstgärten bis zur Imkerei.
Die Untersuchung zeigt, dass die nördlichen Pontinischen Sümpfe im Spätmittelalter ein dynamisches Wirtschaftsgebiet waren, in dem natürliche Ressourcen und menschliche Aktivitäten in produktiver Wechselwirkung standen.
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Insediamenti medievali sui Lepini occidentali. 2. Atti del convegno di studi storici : Sezze, 15 settembre 2024, Ciammaruconi, Clemente, Istituto di storia e di arte del Lazio meridionale, Anagni, 2025