Dosisreduktion der elektiven Lymphabflussbestrahlung bei Kopf-Hals-Karzinomen : bereit für die klinische Routine?

dc.contributor.authorKaufmann, Justus
dc.contributor.authorRühle, Alexander
dc.contributor.authorBöke, Simon
dc.date.accessioned2026-05-07T11:29:59Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractHintergrund der Arbeit Die Bestrahlung der elektiven Lymphabflusswege ist ein nicht unwesentlicher Faktor für die Entwicklung von Langzeitnebenwirkungen einer Bestrahlung von Kopf-Hals-Tumoren. Die hier diskutierte Studie untersucht die Sicherheit und Effektivität einer Bestrahlung mit reduzierter Dosis im elektiven Lymphabflussgebiet. Patienten und Methodik In die multizentrische randomisiert-kontrollierte UPGRADE-RT-Studie wurden Patienten mit neu diagnostizierten Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen im Oropharynx, Larynx oder Hypopharynx (cT2–4 cN0–2c cM0, 7. TNM-Klassifikation) eingeschlossen, die sich nicht für eine simultane Chemotherapie qualifizierten [1]. Die Patienten wurden in einem 2:1-Verhältnis (43 Gy vs. 50 Gy, jeweils in 33–34 Fraktionen, im elektiven Lymphabflussgebiet) randomisiert. Primärer Endpunkt war die normale Ernährungsfunktion nach einem Jahr, bestimmt anhand der Performance Status Scale for Head and Neck (PSS-HN), sekundärer Endpunkt die Häufigkeit von Rezidiven im elektiv bestrahlten Lymphabflussgebiet. Ergebnisse Zwischen 2016 und 2022 wurden 300 Patienten randomisiert, von denen 295 in die Analyse eingeschlossen wurden. Es gab keine Unterschiede zwischen den Gruppen, sowohl bezüglich des primären Endpunkts, der regulären Ernährung nach einem Jahr (Dosisreduktion: 91,6 Punkte vs. Standarddosis: 92,6 Punkte), als auch bezüglich der 2‑Jahres-Rezidivrate im elektiven Lymphabflussgebiet (Dosisreduktion: 4,9 % vs. Standarddosis: 4,3 %). In einer explorativen Analyse zeigten sich jedoch eine niedrigere Rate an höhergradiger Dysphagie und eine bessere xerostomiebezogene Lebensqualität in der Gruppe, welche die reduzierte Dosis im elektiven Lymphabflussgebiet erhalten hatte. Schlussfolgerungen der Autoren der Originalarbeit Die UPGRADE-RT-Studie ist die zweite randomisierte Studie, die zeigt, dass eine Dosisreduktion im Bereich der elektiven Lymphabflusswege bei der definitiven Radiotherapie von Kopf-Hals-Tumoren sicher ist.en
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.25358/openscience-14993
dc.identifier.urihttps://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/15014
dc.language.isoger
dc.rightsCC-BY-4.0
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subject.ddc610 Medizinde
dc.subject.ddc610 Medical sciencesen
dc.titleDosisreduktion der elektiven Lymphabflussbestrahlung bei Kopf-Hals-Karzinomen : bereit für die klinische Routine?en
dc.typeZeitschriftenaufsatz
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jgu.apc.transformationcontractSpringer (DEAL)
jgu.dfg.year2025
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jgu.journal.titleStrahlentherapie und Onkologie
jgu.journal.volume202
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jgu.organisation.departmentFB 04 Medizin
jgu.organisation.nameJohannes Gutenberg-Universität Mainz
jgu.organisation.number2700
jgu.organisation.placeMainz
jgu.organisation.rorhttps://ror.org/023b0x485
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jgu.pages.start112
jgu.publisher.doi10.1007/s00066-025-02473-1
jgu.publisher.eissn1439-099X
jgu.publisher.nameSpringer
jgu.publisher.placeBerlin, Heidelberg
jgu.publisher.year2025
jgu.rights.accessrightsopenAccess
jgu.subject.ddccode610
jgu.subject.dfgLebenswissenschaften
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