Komplikationsrate bei der Implantation künstlicher Knochendeckel nach dekompressiver Hemikraniektomie

dc.contributor.advisorOttenhausen, Malte
dc.contributor.authorKühn, Anne
dc.date.accessioned2026-04-30T09:28:50Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractEin erhofftes selteneres Auftreten von Komplikationen und notwendigen Revisionsoperationen bei der primären Verwendung alloplastischer Materialien konnte innerhalb unserer Studienkohorte nicht festgestellt werden. Vielmehr ergab die Datenerhebung in Abhängigkeit der Definition des Komplikationsbegriffes hochnormale bis leicht erhöhte Komplikations- sowie Revisionsraten. Als Vergleichswerte herangezogen wurden hier hauptsächlich Zahlen aus Studien, die sich mit Komplikationen und Revisionsoperationen nach Kranioplastie mittels autologen Materials befassten, welches bis heute noch flächendeckend das Material der Wahl primärer Kranioplastien darstellt. Ob die primäre Verwendung allogenen Materials zu der erhöhten Komplikationsrate beiträgt, ist als fraglich zu werten. Andere Publikationen zu dieser Thematik, beschreiben keinen vom Material abhängigen signifikanten Unterschied der Komplikationsraten (32, 45), während die Revisionsraten sogar als geringer beschrieben werden.(29, 47) Als möglicher Erklärungsansatz für die erhöhten Komplikationsraten innerhalb unserer Kohorte lässt sich die zwischen verschiedenen Studien häufig stark variierende Definition des Komplikationsbegriffes heranführen. Dies führt zu auffällig großen Ranges der Komplikationsraten und zu einer deutlich erschwerten Vergleichbarkeit der Studien untereinander.(32, 45) Die Gesamtkomplikationen unserer Kohorte ergeben sich aus einer Addition jeglicher Auffälligkeiten , die während des gesamten Follow up Zeitraums auftraten, während sich andere Studien nur auf einzelne Komplikationen fokussieren. Dies gilt als ein bekanntes Problem retrospektiver Studien und kann zu einer falsch hohen Komplikationsrate führen. Auch der vergleichsweise lange Nachbeobachtungszeitraum unserer Kohorte kann zu einer erhöhten Komplikations-/ und auch Revisionsrate führen. Viele andere Studien beschränken ihr Follow up auf deutlich kürzere Zeiträume. Komplikationen oder Revisionen, welche spät auftreten, werden somit zum Teil gar nicht mehr erfasst. Abschließend lassen sich die hochnormalen bis erhöhten Raten innerhalb unserer Kohorte jedoch nicht definitiv erklären.de
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.25358/openscience-14860
dc.identifier.urihttps://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/14881
dc.identifier.urnurn:nbn:de:hebis:77-ca03e848-3f0d-45fd-8862-a20841807e480
dc.language.isoger
dc.rightsCC-BY-ND-4.0
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/
dc.subject.ddc610 Medizinde
dc.subject.ddc610 Medical sciencesen
dc.titleKomplikationsrate bei der Implantation künstlicher Knochendeckel nach dekompressiver Hemikraniektomiede
dc.typeDissertation
jgu.date.accepted2026-03-31
jgu.description.extentIX, 46 Seiten ; Illustrationen, Diagramme
jgu.identifier.uuidca03e848-3f0d-45fd-8862-a20841807e48
jgu.organisation.departmentFB 04 Medizin
jgu.organisation.nameJohannes Gutenberg-Universität Mainz
jgu.organisation.number2700
jgu.organisation.placeMainz
jgu.organisation.rorhttps://ror.org/023b0x485
jgu.organisation.year2025
jgu.rights.accessrightsopenAccess
jgu.subject.ddccode610
jgu.type.dinitypePhDThesisen_GB
jgu.type.resourceText
jgu.type.versionOriginal work

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