Visuelle Fixationen und Betrachtungsmuster von Bissflügelaufnahmen – eine Eye-Tracking Studie

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Das Ziel dieser Studie war es, die visuelle Betrachtung bei der Befundung von Bissflügelaufnahmen zu erfassen und Unterschiede zwischen Studierenden und Zahnärzten zu analysieren. Anhand der von den Probanden gestellten Verdachtsdiagnosen konnten Rückschlüsse auf die diagnostischen Fähigkeiten gezogen werden. Die durchschnittliche Betrachtungszeit der Zahnärzte betrug 16,79 ± 4,32 s und war länger als die der Studierenden mit 15,7 ± 5,75 s. Die Zahnärzte betrachteten die Röntgenbilder vollständiger und fixierten Pathologien häufiger als die Studierenden. Alle Probanden betrachteten die Bissflügelaufnahmen in einer unterschiedlichen Reihenfolge (p<0,001). Der erreichte Diagnose-Score lag bei den Zahnärzten signifikant höher (p<0,001) als bei den Studierenden. Insuffiziente Füllungen konnten besser diagnostiziert werden als Karies oder Knochenabbau.

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