Dosismessung und Analyse der Dosisverteilung in strahlenempfindlichen Organen wie Schilddrüse und Augenlinse bei Panoramaschichtaufnahmen verschiedener Geräte

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Zielsetzung: Ziel dieser Studie war die Quantifizierung der Strahlendosis in kritischen Organen des Kopf-Hals-Bereichs sowie die Analyse der Dosisverteilung bei digitalen Panoramaschichtaufnahmen (PSA). Darüber hinaus sollte die Dosisverteilung innerhalb des menschlichen Kopfes visualisiert werden, um Einblicke in die gerätespezifischen Bildgebungsgeometrien moderner digitaler Panoramaröntgensysteme zu gewinnen. Material und Methoden: Die Dosismessungen wurden an einem modifizierten Alderson-Rando-Phantom durchgeführt. Hierfür wurden zwei Phantomschichten durch individuell mittels 3D-Druck hergestellte Elemente ersetzt, die die Positionierung einer kalibrierten Ionisationskammer in definierten anatomischen Regionen ermöglichten. Die Messungen erfolgten an vier aktuellen digitalen Panoramaröntgengeräten. Zur Erfassung der Dosisverteilung wurden zusätzlich radiochrome Filme im Kopf-Hals-Bereich des Phantoms positioniert. Die direkt gemessenen Strahlendosen wurden ausgewertet und die Dosisverteilung anhand digitalisierter Filmaufnahmen analysiert. Ergebnisse: Die effektiven Dosen für die Schilddrüse lagen zwischen 0,30 μSv und 1,46 μSv, für die Orbita zwischen 0,88 μSv und 4,24 μSv. Zwischen den untersuchten Geräten bestanden signifikante Unterschiede hinsichtlich der gemessenen Dosen (Friedman-Test: p < 0,001). Die Dosisverteilung im anterioren Bereich folgte dem typischen Verlauf des Rotationsisozentrums des fächerförmigen Strahlenbündels. Auch die Dosisverteilung unterschied sich zwischen den Geräten, wobei die höchsten Dosismaxima im Bereich des äußeren Gehörgangs festgestellt wurden. Schlussfolgerung: Die effektiven Dosen für Schilddrüse und Auge bei digitalen Panorama-Röntgengeräten sind insgesamt gering und liegen im niedrigen Mikrosievert-Bereich. Dennoch zeigen sich sowohl hinsichtlich der Organdosen als auch der Dosisverteilung deutliche Unterschiede zwischen den untersuchten Geräten.

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