Bedeutung von Integrin-α5 und seiner Signalwege für die Tumorprogression beim klarzelligen Nierenzellkarzinom

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Um die Behandlung metastasierter Nierenzellkarzinome zu verbessern ist ein besseres Verständnis der Prozesse der lokalen Invasion, Intravasation, Zirkulation, Extravasation und Kolonialisierung notwendig. Integrine spielen als membrangebundene Proteine hierbei eine wichtige Rolle. In FACS-Analysen zeigten die Zelllinien Caki-1 und CCF-RC1 die höchste Expression von Integrin-alpha 5. Diese Zelllinien wurden mit Fibronektin als Integrinbindungspartner stimuliert und mit zusätzlich mit Integrin-alhpa 5 Antikörper behandelten Zellen verglichen. Es wurden Migrations-, Adhäsions-, Vitalitäts- und Zytotoxizitätsanalysen durchgeführt, sowie mittels Western-Blot die zugrunde liegenden Signalwege analysiert. In den Migrations- und Adhäsionsanalysen konnte eine signifikante Reduktion beider Zelllinien durch Behandlung mit dem Antikörper aufgezeigt werden. Die verwendteten Substanzen zeigten keinen Einfluss auf Zellvitalität oder einer erhöhten Zelltoxizität. Eine Beteiligung des PI3K/AKT- und ERK 1/2 Signaleweges konnte für die Zellinie Caki-1 bzw. CCF-RC 1 aufgezeigt werden. Die Ergebnisse lassen im Setting einer individualisierten Tumortherapie einen Aufschluss über das metastatische Bestreben des Primärtumors und eines therapeutischen Ansatzes zu.

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