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Authors: Kronenwett, Michael
Title: Subjective Achievement Experiences and Employee Well-Being: An Investigation of Subjective Achievement Experiences and their Role for Emotional Demands and Time Pressure as Challenge and Hindrance Demands
Online publication date: 29-Sep-2021
Language: english
Abstract: Diese Inauguraldissertation basiert auf drei empirischen Studien. Studie 1: Anforderungen am Arbeitsplatz zwingen Beschäftigte dazu, Zeit und Energie in bestimmte Verhaltensweisen zu investieren, um gute Leistungen zu erbringen, was sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Motivation von Beschäftigten haben kann. In dieser Studie wurde postuliert, dass subjektive Erfolgserlebnisse eine wichtige arbeitsbezogene Ressource darstellen und als Indikator dafür dienen können, ob Arbeitsanforderungen (Zeitdruck und emotionale Anforderungen) als Herausforderungs- oder Hindernisanforderung wirken. Moderierte Mediationsanalysen zeigen, dass Zeitdruck und emotionale Anforderungen ihr herausforderndes Potenzial entfalten, wenn bei der Arbeit unnötige Aufgaben weniger häufig anfallen, und dass diese Effekte durch subjektive Erfolgserlebnisse vermittelt werden. Studie 2: In dieser Studie wurde die Rolle der anforderungsspezifischen Bewertung von emotionalen Anforderungen und Zeitdruck sowie des wahrgenommenen Zielfortschritts und deren Zusammenspiel für das psychische Wohlergehen und Arbeitsengagement von Beschäftigten untersucht. Unter Anwendung moderierter Mediationsmodelle zeigte sich, dass sowohl emotionale Anforderungen als auch Zeitdruck sich positiv auf das Arbeitsengagement auswirken, wenn Personen einen Ressourcengewinn erwarten (Bewertung der Anforderungen als Herausforderung), unabhängig von tatsächlichem Ressourcengewinn (Zielfortschritt). Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass der Zielfortschritt die negativen Auswirkungen des wahrgenommenen verhinderten Ressourcengewinns (Bewertung als Hindernis) auf das emotionale und motivationale Wohlbefinden abmildert. Studie 3: Erfolgserlebnisse bei der Arbeit spielen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden und die Gesundheit von Beschäftigten. In dieser Studie wurde untersucht, wie subjektive Erfolgserlebnisse (aufgabenbezogen und prosozial) mit dem psychischen Wohlbefinden von Beschäftigten zusammenhängen. Es wurde postuliert, dass die Befriedigung der psychologischen Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit diese Zusammenhänge vermittelt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Befriedigung des Bedürfnisses nach Verbundenheit die negative Beziehung zwischen prosozialen Erfolgserlebnissen und Depressivität vermittelt, während die Befriedigung des Bedürfnisses nach Kompetenz die negative Beziehung zwischen aufgabenbezogenen Erfolgserlebnissen und Depressivität vermittelt. Diese Dissertation leistet einen wesentlichen theoretischen Beitrag zur Forschungsliteratur, indem ressourcen- und bewertungsbasierte theoretische Ansätze zur Erklärung bisher widersprüchlicher Zusammenhänge von Zeitdruck und emotionalen Anforderungen mit dem Wohlbefinden und Arbeitsengagement von Beschäftigten kombiniert werden. Die Ergebnisse stellen eine Erweiterung und Verfeinerung des Challenge–Hindrance Frameworks dar. Die Dissertation hebt in diesem Zusammenhang den Einfluss von subjektiven Erfolgserlebnissen bei der Arbeit hervor und leitet hierbei praktische Implikationen zur Reduzierung gesundheitsbeeinträchtigender und zur Förderung motivationaler Prozesse im Arbeitskontext ab.
DDC: 150 Psychologie
150 Psychology
Institution: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Department: FB 02 Sozialwiss., Medien u. Sport
Place: Mainz
DOI: http://doi.org/10.25358/openscience-6359
Version: Original work
Publication type: Dissertation
License: in Copyright
Information on rights of use: http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Extent: X, 151 Seiten, Illustrationen, Diagramme
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