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Authors: Marzouk, Shaimaa
Title: Web-Usability aus linguistischer und formaler Sicht : am Beispiel von universitären Websites
Online publication date: 14-Jan-2014
Language : german
Abstract: Ein Tag ohne Internet ist für viele kaum vorstellbar. Das Spektrum der Internetnutzer ist breiter geworden und damit sind die Ansprüche an die Websites massiv angestiegen. Die Entscheidung auf einer Website zu bleiben oder auf einer anderen zu suchen fällt innerhalb von wenigen Sekunden. Diese Entscheidung ist sowohl vom Website-Design als auch von dem dargestellten Inhalt abhängig. Die Auswertung, wie schnell der Benutzer Online-Informationen finden und wie einfach er sie verstehen kann, ist die Aufgabe von Web-Usability-Testing. Für das Finden und Verstehen von Informationen sind die computertechnischen zusammen mit den linguistischen Aspekten zuständig. In der Usability-Forschung liegt jedoch der Fokus bislang weitgehend auf der Bewertung der computer¬linguistischen und ästhetischen Aspekte der Websites. In den Hintergrund gedrängt wurden dabei die linguistischen Aspekte. Im Vergleich sind diese weniger systematisch erforscht und in Usability-Richtlinien kaum zu finden. Stattdessen stößt man überwiegend auf allgemeine Empfehlungen. Motiviert davon hat die vorliegende Arbeit das Ziel, Die Web-Usability systematisch sowohl aus linguistischer als auch aus formaler Sicht zu erforschen. Auf linguistischer Ebene wurde in Anlehnung an die Zeichentheorie von Morris die Web-Usability analysiert und der Begriff Linguistische Web-Usability eingeführt. Auf Basis dieser Analyse sowie einer literaturstudie â literature reviewâ mehrerer Usability-Richtlinien wurde ein Kriterienkatalog entwickelt. Bei der Umsetzung dieses Kriterienkatalogs im Rahmen einer Usability-Studie wurde die Website der Universität Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Usability-Labor unter Anwendung der Methode Eye-Tracking zusammen mit der Think-Aloud-Methode und der Retrospective-Think-Aloud-Methode getestet. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die linguistischen Usability-Probleme genau wie die formalen die Benutzer hindern, die gesuchten Informationen zu finden, oder zumindest ihre Suche verlangsamen. Dementsprechend sollten die linguistischen Perspektiven in die Usability-Richtlinien miteinbezogen werden.
Optimal web usability is vital for survival in the internet world. Internet users will leave a website within seconds, if they cannot quickly find the information required or if they cannot easily understand the information provided. As a result, both design and content aspects are essential in the assessment of web usability. The examination of usability technical literature shows that usability guidelines vary widely in terms of scope and suitability. Despite its significance, analyzing web usability from a linguistic perspective is rarely devoted the attention it deserves in usability evaluations. Most of these evaluations focus instead on design and technical aspects. Against this background, the goal of this study is to investigate web usability from both a linguistic and a formal perspective. On a linguistic level, the study introduces the concept Linguistic Web Usability and analyzes web usability applying the theory of signs by C. Morris. Based on this linguistic analysis as well as a literature review of a large number of web usability guidelines, a categorized list of criteria was developed that covers both the linguistic and formal aspects of web usability. Furthermore, this list of criteria was empirically applied within a usability study to evaluate the new design of the Johannes Gutenberg University Mainz website. The testing methods employed in this usability study were Eye Tracking in combination with Think Aloud and Retrospective Think Aloud. The results of the empirical study show that linguistic usability problems just like formal problems hinder users from finding relevant information, or at least slow down their search. The linguisticrnperspective should therefore be an integral part of usability guidelines.
DDC: 400 Sprache
400 Language
Institution: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Department: FB 06 Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft
Place: Mainz
DOI: http://doi.org/10.25358/openscience-3669
Version: Original work
Publication type: Masterarbeit
License: in Copyright
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