Verkürztes MR-Late Enhancement Protokoll zur Differenzierung zwischen Tumorprogression und therapieinduzierten Veränderungen beim Glioblastom

dc.contributor.authorSatvat, Neda
dc.date.accessioned2023-08-14T09:34:19Z
dc.date.available2023-08-14T09:34:19Z
dc.date.issued2023
dc.description.abstractDie genaue Unterscheidung von Tumorprogression und therapieinduzierten Veränderungen beim Glioblastom mittels MRT kann für die behandelnden Ärzte eine Herausforderung sein (4, 5). Bislang ist eine frühzeitige ätiologische Zuordnung dieser Läsionen mit konventionellen MR-Sequenzen nicht immer möglich, was die Therapie erschwert (5–7). Im Laufe der letzten Jahre konzipierten mehrere Studien radiologische und nuklearmedizinische Verfahren zur Differenzierung von therapieinduziertem Pseudoprogress und Tumorrezidiv. Die Methoden konnten sich allerdings zum Teil noch nicht im klinischen Alltag im Rahmen der Nachsorgeuntersuchung etablieren oder boten keine ausreichende Sicherheit (7). Beispielhaft seien die MR- Spektroskopie, die Perfusions-MRT und die Aminosäurentracer-PET genannt. Daher untersuchten andere Studien das Verhalten von Kontrastmitteln (KM) in verdächtigen Arealen mit dem sogenannten Late Enhancement-Verfahren. Hierbei wurden über einen Zeitraum bis zu 75 Minuten nach der KM-Applikation hochauflösende T1- gewichtete MR-Sequenzen aufgenommen, aus denen anschließend Subtraktionskarten zur „einfacheren“ Visualisierung der KM-Extravasation erstellt wurden. Die positiven Ergebnisse der Studien von Zach et al. betonen die Bedeutung der Late Enhancement-basierten Verlaufsbeurteilung, die nur einen geringen technischen Mehraufwand im klinischen Alltag mit sich bringt (5, 8). Behandlungsbedingte Veränderungen führen bis zu 75 Minuten nach KM-Gabe nachweislich zu einer KM-Akkumulation (Pooling) im betroffenen Gewebe, während ein echtes Tumorrezidiv durch ein frühes Ausschwemmen (Wash-out) des KM gekennzeichnet ist. Angelehnt an diese Studie wurde in der Klinik für Neuroradiologie das MR-Protokoll für die Glioblastom-Nachsorge modifiziert. Um die Anwendbarkeit im klinischen Alltag zu optimieren, wurde das Late Enhancement-Untersuchungsprotokoll verkürzt, indem die T1w-Spätphase (Late Enhancement-Serie) bereits 20 Minuten nach KM-Gabe aufgenommen wurde.de_DE
dc.identifier.doihttp://doi.org/10.25358/openscience-9355
dc.identifier.urihttps://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/9373
dc.identifier.urnurn:nbn:de:hebis:77-openscience-f6b2b826-454a-4196-980b-00feda86e5407
dc.language.isogerde
dc.rightsCC-BY-4.0*
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/*
dc.subject.ddc610 Medizinde_DE
dc.subject.ddc610 Medical sciencesen_GB
dc.titleVerkürztes MR-Late Enhancement Protokoll zur Differenzierung zwischen Tumorprogression und therapieinduzierten Veränderungen beim Glioblastomde_DE
dc.typeDissertationde
jgu.date.accepted2023-08-02
jgu.description.extentIII, 70 Seiten ; Illustrationende
jgu.organisation.departmentFB 04 Medizinde
jgu.organisation.nameJohannes Gutenberg-Universität Mainz
jgu.organisation.number2700
jgu.organisation.placeMainz
jgu.organisation.rorhttps://ror.org/023b0x485
jgu.rights.accessrightsopenAccess
jgu.subject.ddccode610de
jgu.type.dinitypePhDThesisen_GB
jgu.type.resourceTextde
jgu.type.versionOriginal workde

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