Einfluss des Schweregrades der obstruktiven Schlafapnoe auf die Häufigkeit der zentralen Apnoen im REM-Schlaf, sowie auf die Mikrostruktur der cortikalen respiratorischen Arousals
Loading...
Date issued
Editors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Reuse License
Description of rights: CC-BY-ND-4.0
Abstract
OSA ist eine multifaktoriell bedingte Erkrankung, mit vielfältigen Symptomen und auch diversen komorbiden Erkrankungen. Trotz dessen beruht die Festlegung der Diagnose und auch die Einteilung des Schweregrades auf einem singulären Parameter, dem AHI. Mit dieser Arbeit, sollte an den neuesten, wissenschaftlichen Stand Anschluss genommen werden, dass ein singulärer Parameter zur Beschreibung des Schweregrades einer solch komplexen Erkrankung nicht ausreicht. Dahingehend wurden in einer retroperspektiven Studie, Zusammenhänge zwischen einem möglichen neuen Parameter, der „area under the curve of respiratory arousal“, kurz arousal-AUC und bereits bekannten Parametern, wie dem „hypoxic burden“, AHI und dem „arousal index“ gesucht. Ganz bewusst wurde sich für diese Darstellung ein Verfahren aus dem Bereich des Maschinellen Lernens entschieden, um auch dort an neuste Forschung Anschluss zu nehmen.
Dabei wurde in den polysomnographischen Datensätzen, der von OSA betroffenen Probanden und Probandinnen, eine klinisch bisher nicht beschriebene Auffälligkeit gefunden: Die Mehrheit der Probanden und Probandinnen hatten keinerlei zentralen Apnoen (CAE) im REM-Schlaf. Weiterhin konnte aufgezeigt werden, dass durch die Anpassung der REM-Schlafzeit auf die gesamte Schlafdauer, nur schwer betroffene OSA-Patienten vermehrt CAE im NREM, im Gegensatz zum REM-Schlaf, hatten. Daraus ist eine Folgepublikation entstanden, mit dem Ziel, in einer retroperspektiven, explorativen Studie, diesen neuen Befund zu beschreiben und mögliche, pathophysiologische Erklärungen zu finden.
