Bedarf und Herausforderungen (rechts-)medizinischer Mitbeurteilung aus Sicht der Jugendämter

dc.contributor.authorGörg, Johanna
dc.contributor.authorSchwarz, Clara-Sophie
dc.contributor.authorWalz, Cleo
dc.contributor.authorGermerott, Tanja
dc.date.accessioned2026-07-22T13:40:23Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractHintergrund Kinderschutz erfordert die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Jugendämtern und Medizin, wobei die Rechtsmedizin eine zentrale Rolle bei der Mitbeurteilung einer Kindeswohlgefährdung spielt. An dieser Schnittstelle erschweren vielfältige Herausforderungen und regionale Unterschiede in Angeboten und Finanzierungsmodellen die Arbeit. Ziel Diese Studie analysiert den Bedarf und die Inanspruchnahme (rechts-)medizinischer Expertise in Rheinland-Pfalz, identifiziert Hürden, Wünsche und Erwartungen, um die Kooperation im Kinderschutz unter Einbindung der Rechtsmedizin zu stärken. Methode Onlinebasierte Umfrage unter Jugendamtsmitarbeiter*innen in Rheinland-Pfalz vom 21.08.2023 bis 21.11.2023. Ergebnisse Durch die 136 Befragten wird rechtsmedizinische Expertise bei Verdachtsfällen sexualisierter (66,6 %) und körperlicher Gewalt (62,2 %) häufig eingeholt und von 96,6 % als wichtig erachtet. Jugendämter erwarten dabei eine fundierte Beurteilung und gerichtsverwertbare Dokumentation. Herausforderungen liegen in der mangelnden Verfügbarkeit geschulten klinisch-praktischen Personals und deren teils uneindeutigen Beurteilungen. Bei Inanspruchnahme rechtsmedizinischer Expertise bestehen Hürden bei rechtlichen Vorgaben und der Entfernung zum Untersuchungsort, weshalb Außenstandorte und Schulungsangebote gewünscht werden. Diskussion Rechtsmedizinische Expertise besitzt für Jugendämter in Rheinland-Pfalz eine große Relevanz. Um Hürden der (rechts-)medizinischen Mitbeurteilung zu überwinden, sollte neben Schulungen für klinisch-praktisches Personal zudem den strukturellen und finanziellen Bedarfen politischerseits begegnet werden. Spezialisierte Zentren mit zentraler Kooperation mit der Rechtsmedizin ermöglichen langfristig eine intensivierte Zusammenarbeit im Kinderschutz.de_DE
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.25358/openscience-15076
dc.identifier.urihttps://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/15097
dc.language.isoger
dc.rightsCC-BY-4.0
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subject.ddc610 Medizinde_DE
dc.subject.ddc610 Medical sciencesen_GB
dc.subject.ddc360 Soziale Problemede_DE
dc.subject.ddc360 Social servicesen_GB
dc.titleBedarf und Herausforderungen (rechts-)medizinischer Mitbeurteilung aus Sicht der Jugendämterde_DE
dc.typeZeitschriftenaufsatzde_DE
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jgu.journal.titleRechtsmedizin
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jgu.organisation.departmentFB 04 Medizinde_DE
jgu.organisation.nameJohannes Gutenberg-Universität Mainzde_DE
jgu.organisation.number2700
jgu.organisation.placeMainz
jgu.organisation.rorhttps://ror.org/023b0x485
jgu.pages.end237
jgu.pages.start231
jgu.publisher.doi10.1007/s00194-025-00763-7
jgu.publisher.eissn1434-5196
jgu.publisher.nameSpringer
jgu.publisher.placeBerlin, Heidelberg
jgu.publisher.year2025
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jgu.subject.ddccode610
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jgu.subject.dfgLebenswissenschaftende_DE
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