Virale respiratorische Infektionen bei Früh- und kranken Neugeborenen

dc.contributor.authorNeurohr, Anna Kim
dc.date.accessioned2022-07-07T09:20:02Z
dc.date.available2022-07-07T09:20:02Z
dc.date.issued2022
dc.description.abstractZusammenfassung Hintergrund: Virale Atemwegsinfektionen (VRTI) können bei Früh- und Neugeborenen schwere respiratorische sowie sepsisähnliche Symptome verursachen. Über die Inzidenz von VRTI auf der neonatologischen Intensivstation ist bisher nur wenig bekannt. Ziel dieser Studie war es, das Auftreten von symptomatischen und asymptomatischen VRTI in unserer familienzentrierten neonatologischen Intensivstation zu beurteilen. (Kidszun et al., 2020) Methoden: Es handelt sich um eine 12-monatige, prospektive Beobachtungsstudie. Sie wurde von Februar 2018 bis Januar 2019 durchgeführt. Früh- und Neugeborene, die ≥ 72 h im Krankenhaus waren, galten für die Studie als geeignet. Um die Häufigkeit von VRTI zu bestimmen, wurde eine Point-of-care-Testung symptomatischer Kinder mit einem wöchentlichen Screening aller Säuglinge kombiniert. Die neonatologische In-tensivstation der Universitätsmedizin Mainz, die 10 Betten aufweist, ist rund um die Uhr für Familien und Besuchende geöffnet. Es sind zwei Besucher/-innen gleichzeitig pro Patient/-in erlaubt. Eltern und Besucher/-innen werden in der Händehygiene un-terwiesen. Bei Hinweisen auf Atemwegserkrankungen oder anderen Infektionskrank-heiten wird dringend von Besuchen abgeraten. Geschwisterkinder jeder Altersstufe können nach einer körperlichen Untersuchung die neonatologische Intensivstation besuchen. (Kidszun et al., 2020) Ergebnisse: Die Point-of-care-Tests (71 symptomatische Episoden) in Kombination mit dem wö-chentlichen Screening (272 Episoden) ergaben insgesamt 21 positive Proben von 2 der 67 in die Studie aufgenommenen Kinder. Der positive Virusnachweis der beiden Säuglinge wurde erstmals während einer symptomatischen Episode nachgewiesen. In allen Fällen wurden Rhino-/Enteroviren nachgewiesen. (Kidszun et al., 2020) Schlussfolgerung: Ein positiver Virusnachweis wurde während symptomatischer und asymptomatischer Episoden nachgewiesen. Es waren < 3 % der Studienteilnehmer/-innen betroffen. Trotz liberaler Besucherpolitik wurde eine sehr niedrige Inzidenz erzielt. (Kidszun et al., 2020) Kidszun, A., Neurohr, A., Gröndahl, B., Tippmann, S., Schreiner, D., Winter, J. et al. (2020). Low Frequency of Viral Respiratory Tract Infections During Family-Centered Neonatal Intensive Care: Results of a Prospective Surveillance Study. Frontiers in Pediatrics, 8, 606262. https://doi.org/10.3389/fped.2020.606262de_DE
dc.identifier.doihttp://doi.org/10.25358/openscience-7067
dc.identifier.urihttps://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/7081
dc.identifier.urnurn:nbn:de:hebis:77-openscience-bc663fe6-c926-4255-89d2-a8012447ac0e3
dc.language.isogerde
dc.rightsCC-BY-ND-4.0*
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/*
dc.subject.ddc610 Medizinde_DE
dc.subject.ddc610 Medical sciencesen_GB
dc.titleVirale respiratorische Infektionen bei Früh- und kranken Neugeborenende_DE
dc.typeDissertationde
jgu.date.accepted2022-07-12
jgu.description.extentVII, 83 Seiten (Illustrationen, Diagramme)de
jgu.organisation.departmentFB 04 Medizinde
jgu.organisation.nameJohannes Gutenberg-Universität Mainz
jgu.organisation.number2700
jgu.organisation.placeMainz
jgu.organisation.rorhttps://ror.org/023b0x485
jgu.rights.accessrightsopenAccess
jgu.subject.ddccode610de
jgu.type.dinitypePhDThesisen_GB
jgu.type.resourceTextde
jgu.type.versionOriginal workde

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