Intra-Individuelle Konstanz von rasterstereographisch gemessenen Bewegungsmustern im Gang
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Abstract
In der am ISZB Mainz durchgeführten prospektiven, monozentrischen Studie wurde die intraindividuelle Konstanz transversaler segmentaler Wirbelsäulenrotationen und der Beckenbewegung beim Gehen untersucht. Eingeschlossen wurden 25 asymptomatische Probandinnen und Probanden im Alter von 23 bis 64 Jahren. Für jede Person erfolgten drei Messzeitpunkte (Wiederholungsmessung nach + 1 bis maximal 3 Tagen und eine weitere Wiederholungsmessung nach 30 ± 7 Tagen) bei zwei Gehgeschwindigkeiten (2 km/h und 4 km/h). Die Erfassung der transversalen Rotationsbewegungen erfolgte rasterstereographisch mit dem DIERS 4D motionlab. (DIERS International GmbH, Wiesbaden, Deutschland).
Es zeigte sich übergreifend eine statistisch signifikante intraindividuelle Konstanz der Bewegungsmuster sowohl der Wirbelsegmente als auch des Beckens. Die Rotationsamplitude erwies sich als konstanter als das Timing des Rotationsmaximums. Damit lassen sich für gesunde Erwachsene reproduzierbare, personenspezifische Bewegungsprofile der Wirbelsäule und des Beckens beim Gehen ableiten, während sich die Ausprägung zwischen verschiedenen Personen deutlich unterscheidet.
