Skelettale Verankerung mittels eines Gaumenimplantats - Häufigkeit und Indikationsspektrum

dc.contributor.authorYildizhan, Zeynep
dc.date.accessioned2020-06-03T13:22:59Z
dc.date.available2020-06-03T15:22:59Z
dc.date.issued2020
dc.description.abstractZiel: Ziel der vorliegenden Studie war, verschiedene Formen von Gaumenimplantat-gestützten Suprakonstruktionen und die dadurch möglichen Bewegungsrichtungen der Zähne zu untersuchen sowie die Häufigkeit der skelettalen Verankerung mittels eines Gaumenimplantats zu ermitteln. Derartige Daten lagen bisher nicht vor. Material und Methoden: Die Daten wurden retrospektiv anhand des Patientengutes der Poliklinik für Kieferorthopädie der Universitätsmedizin Mainz über einen Zeitraum von vier Jahren gewonnen. Das Einschlusskriterium war die erstmalige Belastung einer Gaumenimplantat-gestützten Suprakonstruktion innerhalb des untersuchten Zeitraums nach erfolgreichem Einsetzen eines Gaumenimplantats (Ortho-System®, Straumann®, Basel, Schweiz). Häufigkeit und Indikationsspektrum der durchgeführten Zahnbewegungen wurden durch Analysen der einzelnen Patientendokumentationen wie Patientenakten, Röntgenbilder und Modelle bestimmt. Ergebnisse: Von den 1350 im Untersuchungszeitraum (Januar 2009  Dezember 2012) neu aufgenommenen Patienten wurde bei 56 Patienten (4,2%), die das Einschlusskriterium erfüllten, die Indikation zur skelettalen Verankerung mittels eines Gaumenimplantates gestellt. Bei der Untersuchung dieser Patientengruppe stellte sich heraus, dass das Gaumenimplantat hauptsächlich für multifunktionale Verankerungszwecke verwendet wurde. Bei einem Drittel der Patienten wurden mithilfe des Gaumenimplantats Behandlungsaufgaben auch im Unterkiefer ausgeführt, z. B. mit intermaxillären Gummizügen. Bei 85,7% der Patienten wurde eine sagittale kieferorthopädische Zahnbewegung durchgeführt, am häufigsten die Mesialisierung von ≥ 1 Zahn (44,6%). Eine vertikale Zahnbewegung erfolgte bei 57,1% der behandelten Patienten, hauptsächlich durch die Extrusion von ≥ 1 Zahn (33,9%). Bei 16,1% der Patienten wurden ein oder mehrere fehlende Zähne ersetzt. Schlussfolgerung: 4,2% aller behandelten Patienten innerhalb des untersuchten Zeitraums benötigten eine kieferorthopädische Behandlung mit Hilfe einer skelettalen Verankerung (Gaumenimplantat), hauptsächlich zur Durchführung sagittaler Zahnbewegungen (Mesialisierung). Das Gaumenimplantat wurde vor allem für multifunktionale Verankerungszwecke verwendet.de_DE
dc.identifier.doihttp://doi.org/10.25358/openscience-5034
dc.identifier.urihttps://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/5037
dc.identifier.urnurn:nbn:de:hebis:77-diss-1000035584
dc.language.isoger
dc.rightsInC-1.0de_DE
dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc610 Medizinde_DE
dc.subject.ddc610 Medical sciencesen_GB
dc.titleSkelettale Verankerung mittels eines Gaumenimplantats - Häufigkeit und Indikationsspektrumde_DE
dc.typeDissertationde_DE
jgu.description.extentIX, 65 Blätter
jgu.organisation.departmentFB 04 Medizin
jgu.organisation.nameJohannes Gutenberg-Universität Mainz
jgu.organisation.number2700
jgu.organisation.placeMainz
jgu.organisation.rorhttps://ror.org/023b0x485
jgu.organisation.year2020
jgu.rights.accessrightsopenAccess
jgu.subject.ddccode610
jgu.type.dinitypePhDThesis
jgu.type.resourceText
jgu.type.versionOriginal worken_GB
opus.date.accessioned2020-06-03T13:22:59Z
opus.date.available2020-06-03T15:22:59
opus.date.modified2020-07-29T08:51:58Z
opus.identifier.opusid100003558
opus.institute.number0451
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opus.organisation.stringFB 04: Medizin: Poliklinik für Kieferorthopädiede_DE
opus.subject.dfgcode00-000
opus.type.contenttypeDissertationde_DE
opus.type.contenttypeDissertationen_GB

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