The timing not to respond : spatio-temporal high-resolved analysis of the neural response inhibition network in healthy subjects and its changes in psychiatric disease models

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Die Fähigkeit, das eigene Verhalten in Reaktion auf komplexe Umweltveränderungen anzupassen, ist essentiell für jedes Lebewesen. Die Fähigkeit, Verhaltensimpulse umzulenken, aufzuhalten oder zu unterbrechen wird als Reaktionsinhibition bezeichnet. Die inhibitionsbezogenen neuronalen Prozesse sind mit der Aktivität in einem ausgedehnten fronto-striatalen Netzwerk assoziiert. Ziel der vorliegenden Dissertation war die Charakterisierung der Dynamik des neuronalen Netzwerkes der Reaktionsinhibition bei gesunden Erwachsenen sowie bei Patienten mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) und bei Patienten mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS). Zu diesem Zweck wurde ein neues, datengesteuertes Analyseverfahren eingeführt. Einzeltrial-Korrelationen dieser automatisch selektierten elektrophysiologischen Komponenten mit der fMRT-Antwort zeigten, dass bei gesunden Probanden die Aktivität in den fronto-striatalen Regionen in einer frühen Phase der Aufgabenausführung stärker ausgeprägt war (Studie 1). Studie 2 liefert erste Hinweise darauf, dass kritische Regionen des neuronalen Reaktionsinhibitionsnetzwerkes bei erwachsenen ADHS-Patienten zeitlich nicht gut abgestimmt sind, während dieses Netzwerk bei BPS-Patienten nur geringfügig beeinträchtigt ist, was auf einen ADHS-spezifischen Pathomechanismus hinweist. Interindividuelle, elektrophysiologische Unterschiede können für eine vollkommen datengesteuerte Subgruppenklassifikation genutzt werden (Studie 3). Gruppenvergleiche lieferten einen Hinweis auf das Vorhandensein elektrophysiologisch trennbarer Phänotypen der Reaktionsinhibition in gesunden Probanden. Dies wiederrum kann wichtige Informationen für unser Verständnis der Defizite in der Reaktionsinhibition heterogener psychiatrischer Störungen liefern.

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