Evaluation zur Vorhaltung von Equipment und Ausbildung im präklinischen Atemwegsmanagement von nicht-ärztlichem Personal im Rettungsdienst

dc.contributor.advisorKriege, Marc
dc.contributor.authorKalinsky, Timo
dc.date.accessioned2026-07-29T07:12:16Z
dc.date.issued2026
dc.description.abstractDas prähospitale Atemwegsmanagement birgt zahlreiche Herausforderungen für das medizinische Personal, darunter die Vielfalt der Erkrankungen, die Unterschiede in den Notfallsituationen und die individuellen Kenntnisse des Notfallteams (2, 3). Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer qualitativ hochwertigen Aus- und Fortbildung, sowie klaren Handlungsempfehlungen, um die erforderliche Versorgungsqualität zu gewährleisten (2, 4). Primäres Ziel dieser Untersuchung war es, die bisherige Aus- und Fortbildung im Atemwegsmanagement von Notfallsanitätern und Rettungsassistenten zu evaluieren. Können die Handlungsempfehlungen der S1-Leitlinie „Prähospitales Atemwegsmanagement“ umgesetzt werden und gibt es gegebenenfalls Verbesserungspotential für eine zukünftige Aus- und Weiterbildung im prähospitalen Atemwegsmanagement (2)? Die vorliegenden Daten zeigen, dass die von der Literatur zur Aus- und Fortbildung geforderte Mindestanzahl an Atemwegssicherungen sowohl am Phantom als auch am Patienten schwer in der Praxis umsetzbar ist. Einzig können die Mindestanforderungen für den LT am Phantom und für dessen Kompetenzerhalt erfüllt werden, welcher jedoch in der klinischen Ausbildung eine untergeordnete Rolle einnimmt. So kann die erlernte Kompetenz am Phantom nur bedingt in die Klinik transferiert werden. Dies deckt sich mit den Ergebnissen der Literatur, die – analog zu den erhobenen Daten – sowohl eine fehlende Angleichung der atemwegsspezifischen Ausstattung zwischen Präklinik und Klinik als auch eine hohe Inzidenz schwieriger Atemwege aufzeigen. Zudem zeigt die Studie sehr heterogene Fortbildungsmöglichkeiten der einzelnen Rettungsdienstmitarbeiter und die Schwierigkeit des Kompetenzerhalts durch eine alleinige präklinische Tätigkeit. Umso relevanter ist zukünftig eine enge Verknüpfung zwischen Präklinik und Klinik. Die Daten untermauern den Stellenwert einer klinischen Aus- und Fortbildung am Patienten. Neben einem standardisierten Feedbacksystem mit dem weiterbehandelnden Krankenhaus könnte ein bundesweit einheitliches Fortbildungscurriculum für das prähospitale Atemwegsmanagement helfen, eine flächendeckend gleiche Versorgungsqualität und hohe Patientensicherheit zu gewähren und die gegenwärtigen Unterschiede in der Art der Re-Zertifizierung verringern. Um auch in Zukunft den Ausbildungsstand kritisch zu betrachten, sind weitere Studien über die Vorhaltung und Durchführbarkeit einer prähospitalen Atemwegssicherung durch Notfallsanitäter und Rettungsassistenten sehr empfehlenswert.de
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.25358/openscience-15649
dc.identifier.urihttps://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/15670
dc.identifier.urnurn:nbn:de:hebis:77-79883911-ecff-4b3b-8848-3e3800b3bda12
dc.language.isoger
dc.rightsInC-1.0
dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc610 Medizinde
dc.subject.ddc610 Medical sciencesen
dc.titleEvaluation zur Vorhaltung von Equipment und Ausbildung im präklinischen Atemwegsmanagement von nicht-ärztlichem Personal im Rettungsdienstde
dc.typeDissertation
jgu.date.accepted2026-06-19
jgu.description.extentV, 89 Seiten ; Illustrationen, Diagramme
jgu.identifier.uuid79883911-ecff-4b3b-8848-3e3800b3bda1
jgu.organisation.departmentFB 04 Medizin
jgu.organisation.nameJohannes Gutenberg-Universität Mainz
jgu.organisation.number2700
jgu.organisation.placeMainz
jgu.organisation.rorhttps://ror.org/023b0x485
jgu.rights.accessrightsopenAccess
jgu.subject.ddccode610
jgu.type.dinitypePhDThesisen_GB
jgu.type.resourceText
jgu.type.versionOriginal work

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