Initiative: Fit mit Gips

dc.contributor.advisorKönig, Tatjana Tamara
dc.contributor.authorSchüler, Alexander
dc.date.accessioned2025-10-20T08:30:50Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractHintergrund: Verletzungen im Kindes- und Jugendalter stellen nach wie vor ein weltweites gesundheitsökonomisches Problem dar, das durch die steigende Inzidenzrate kindlicher Frakturen weiter verschärft wird. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob ein Unterschied zwischen den subjektiven Schmerzen, dem Schmerzmittelbedarf, der Zeit zum Return-to-sports und körperlicher Aktivität sechs Monate nach der Verletzung zwischen initial körperlich aktiven gegenüber initial körperlich inaktiven Kindern und Jugendlichen mit operationsbedürftigen Frakturen besteht. Methoden: Prospektive, monozentrische Studie an der Klinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz. Eingeschlossen wurden 46 Kinder (6–14 Jahre; Durchschnitt 9,3 Jahre; 34 Jungen, 25 Mädchen) mit operativ behandelten Frakturen. Die Schmerzintensität wurde mittels 10-stufiger numerischer Analogskala erhoben. Statistik: Mann-Whitney-U, Wilcoxon, χ²/Fisher; Effektmaße (ρ, φ) und 95 %-KIs. Ergebnisse: Sportlich aktive Kinder berichteten nach einer Fraktur über niedrigere Schmerzlevel im Vergleich zu sportlich inaktiveren Kindern (Sport im Verein: MW 7,00 vs. 8,23; p = 0,072; ρ = −0,27) und benötigten tendenziell seltener Opioide in den ersten 24 h (16,7 % vs. 0 %; p = 0,147). Nach 6 Monaten zeigten sportliche Kinder sowohl im Alltag als auch beim Sport weniger Einschränkungen hinsichtlich Kraft, Ausdauer, Angst, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Interessanterweise sank das Aktivitätsniveau bei der sportlichen Kohorte nach sechs Monaten (Sport im Verein: p = 0,007), während es bei der unsportlichen Kohorte anstieg (Sport im Verein: p = 0,011). Zusammenfassung: Es zeigt sich, dass ein hohes Maß an körperlicher Aktivität mit einem reduzierten Schmerzempfinden, einem geringeren Einsatz von Schmerzmitteln und einer beschleunigten Rehabilitation einhergeht. Unsere Ergebnisse unterstreichen die positive Rolle des Sports sowohl für die Schmerzbewältigung als auch für die langfristige Rehabilitation nach Frakturen bei Kindern. Trotz dieses erkennbaren Trends in den Daten bedarf es einer größeren Stichprobe, um die Fragestellung zu beantworten. Außerdem stellt die Frakturkomplexität einen wichtigen Confounder dar, der Einfluss auf das Schmerzempfinden und die Genesung haben könnte.de
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.25358/openscience-13229
dc.identifier.urihttps://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/13250
dc.identifier.urnurn:nbn:de:hebis:77-75c3d370-35b5-4050-9168-ed96bf58d4fc9
dc.language.isoger
dc.rightsInC-1.0
dc.rights.urihttps://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc610 Medizinde
dc.subject.ddc610 Medical sciencesen
dc.titleInitiative: Fit mit Gipsde
dc.typeDissertation
jgu.date.accepted2025-08-22
jgu.description.extent73 Seiten ; Illustrationen, Diagramme
jgu.identifier.uuid75c3d370-35b5-4050-9168-ed96bf58d4fc
jgu.organisation.departmentFB 04 Medizin
jgu.organisation.nameJohannes Gutenberg-Universität Mainz
jgu.organisation.number2700
jgu.organisation.placeMainz
jgu.organisation.rorhttps://ror.org/023b0x485
jgu.rights.accessrightsopenAccess
jgu.subject.ddccode610
jgu.type.dinitypePhDThesisen_GB
jgu.type.resourceText
jgu.type.versionOriginal work

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