Neoadjuvante Chemoimmuntherapie gefolgt von einer dosis- und volumenreduzierten Chemoradiotherapie bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Karzinomen

dc.contributor.authorKaufmann, Justus
dc.contributor.authorDrabke, Sophia
dc.contributor.authorSchmidberger, Heinz
dc.date.accessioned2026-05-07T11:36:46Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractHintergrund der Arbeit Im Gegensatz zu HPV-assoziierten Kopf-Hals-Tumoren (KHT) ist die definitive Chemoradiotherapie (CRT) lokal fortgeschrittener nicht-HPV-assoziierter KHT weiterhin mit hoher Toxizität und verbesserbarer lokaler Kontrolle verbunden. Während die alleinige Immuntherapie in der palliativen Situation zu einer deutlichen Verbesserung der Prognose führt, konnten verschiedene Phase-III-Studien zur Kombination von Radio- und Immuntherapie keine Verbesserung bezüglich der Nebenwirkungen und der lokalen Kontrolle zeigen. Die hier diskutierte Studie testet eine Deeskalation der Radiotherapie zugunsten einer intensivierten Chemoimmuntherapie. Patienten und Methodik In dieser einarmigen monozentrischen Phase-II-Studie wurden 36 Patienten behandelt. Nach einer neoadjuvanten Chemoimmuntherapie mit 3 Zyklen Nivolumab und Carboplatin/Paclitaxel (N + CP) wurden die Patienten auf Basis des bildmorphologischen Tumoransprechens stratifiziert. Patienten mit einer „deep response“ (über 50 %ige Tumorreduktion nach RECIST v1.1) erhielten eine deeskalierte CRT mit einer Schonung der elektiven Lymphabflusswege (entweder 66 Gy in 33 Fraktionen mit Cisplatin oder 66 Gy in 44 Fraktionen zweimal täglich und Paclitaxel, 5‑FU und Hydroxyurea [TFHX]). Patienten ohne ausreichendes Therapieansprechen erhielten die Standardtherapie (entweder 70 Gy in 35 Fraktionen mit Cisplatin oder 75 Gy in 50 Fraktionen zweimal täglich mit TFHX). Ergebnisse 35 Patienten erhielten 3 Zyklen N + CP. Nach Neoadjuvanz zeigten 86 % der Patienten ein Ansprechen nach RECIST, 53 % zeigten eine „deep response“ und wurden mit einer deeskalierten CRT behandelt. Nach 2 Jahren gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen progressionsfreiem (69 % in beiden Gruppen) und Gesamtüberleben (deeskalierte CRT: 74 %, Standard-CRT: 79 %). Die Patienten mit deeskalierter CRT hatten signifikant weniger Akuttoxizität, wobei es keine Unterschiede in der Rate an Grad-3-Toxizität gab. Schlussfolgerungen der Autoren der Originalarbeit Die neoadjuvante Chemoimmuntherapie zeigte ein gutes Ansprechen. Eine deeskalierte CRT war mit einem guten Überleben und einer etwas geringeren Rate an Akuttoxizität verbunden.de_DE
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.25358/openscience-14994
dc.identifier.urihttps://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/15015
dc.language.isoger
dc.rightsCC-BY-4.0
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subject.ddc610 Medizinde_DE
dc.subject.ddc610 Medical sciencesen_GB
dc.titleNeoadjuvante Chemoimmuntherapie gefolgt von einer dosis- und volumenreduzierten Chemoradiotherapie bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Karzinomende_DE
dc.typeZeitschriftenaufsatzde_DE
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jgu.apc.transformationcontractSpringer (DEAL)
jgu.dfg.year2025
jgu.identifier.uuid7419795c-a27d-45d6-b858-d10dcaf988b0
jgu.journal.titleStrahlentherapie und Onkologie
jgu.journal.volume201
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jgu.organisation.departmentFB 04 Medizinde_DE
jgu.organisation.nameJohannes Gutenberg-Universität Mainzde_DE
jgu.organisation.number2700
jgu.organisation.placeMainz
jgu.organisation.rorhttps://ror.org/023b0x485
jgu.pages.end1322
jgu.pages.start1320
jgu.publisher.doi10.1007/s00066-025-02465-1
jgu.publisher.eissn1439-099X
jgu.publisher.nameSpringer
jgu.publisher.placeBerlin, Heidelberg
jgu.publisher.year2025
jgu.rights.accessrightsopenAccessen_GB
jgu.subject.ddccode610
jgu.subject.dfgLebenswissenschaftende_DE
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jgu.type.dinitypeArticleen_GB
jgu.type.resourceTexten_GB
jgu.type.versionPublished versionen_GB

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