Koniotomie in der Simulation – Training verschiedener Berufsgruppen

dc.contributor.authorPohlmann, Fabian
dc.date.accessioned2024-06-03T11:55:52Z
dc.date.available2024-06-03T11:55:52Z
dc.date.issued2024
dc.description.abstractDie Koniotomie steht als „Ultima Ratio“ am Ende des Algorithmus zum schwierigen Atemweg. Aufgrund der niedrigen Inzidenz von „cannot ventilate, cannot intubate“ (CVCI)- Situationen hat das Training der Koniotomie abseits von Patient:innen einen besonders hohen Stellenwert. Im Rahmen der „ScalpelCric-Studie“ wurden die Effekte des Trainings am Übungsmodell näher untersucht. Dazu haben 200 Studienteilnehmende jeweils drei verschiedene Koniotomietechniken durchgeführt und 40 Ärzt:innen zusätzlich an der Simulation eines CVCI-Szenarios teilgenommen. Darüber hinaus wurden die bisherigen Erfahrungen mit der Koniotomie sowie präferierte Techniken abgefragt. Unter Berücksichtigung einer ungleichen Verteilung von Fachärzt:innen in den beiden Gruppen zeigte sich ein signifikanter und klinisch relevanter (180 Sek. vs. 233 Sek.) Einfluss (Verkürzung) eines praktischen Trainings der Koniotomie auf die Dauer bis zur Koniotomie-Indikationsstellung in einem folgenden CVCI-Szenario. Sowohl bei der Seldinger-Technik (89 Sek. vs. 58 Sek.) als auch bei der chirurgischen Technik (42 Sek. vs. 30 Sek.) und der Skalpell-Bougie-Technik (44 Sek. vs. 35 Sek.) zeigte sich ein signifikanter Einfluss (Verkürzung) eines zurückliegenden Trainings auf die Dauer der erfolgreich durchgeführten Koniotomie. Ärzt:innen für Anästhesiologie waren Studierenden der Humanmedizin und Rettungsdienstmitarbeitenden überlegen. Bezüglich der präferierten Techniken war nach dem Training bei allen Berufsgruppen eine deutliche Wechselbereitschaft zu erkennen. Über die Hälfte (52 %) der Teilnehmenden, welche vor dem Training eine der drei Techniken wählten, die im Rahmen unserer Studie durchgeführt wurden, führten nach dem Training einen Wechsel der präferierten Technik durch. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das praktische Training der Koniotomie positive Effekte auf die Dauer der Koniotomie und die Dauer bis zur Koniotomieindikationsstellung in einem CVCI-Szenario gezeigt hat. Darüber hinaus trägt es zur Wahl der präferierten Technik bei und kann neue Koniotomietechniken vermitteln. Aus diesen Gründen ist ein regelmäßiges praktisches Training der Koniotomie (z.B. alle 12 Monate) für alle Anästhesist:innen und insbesondere für im Bereich der Präklinik arbeitende Ärzt:innen zu empfehlen.de_DE
dc.identifier.doihttp://doi.org/10.25358/openscience-10370
dc.identifier.urihttps://openscience.ub.uni-mainz.de/handle/20.500.12030/10388
dc.identifier.urnurn:nbn:de:hebis:77-openscience-6733dffa-6a1d-4f34-a3dc-ef06f2a8b1838
dc.language.isogerde
dc.rightsCC-BY-SA-4.0*
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/*
dc.subject.ddc610 Medizinde_DE
dc.subject.ddc610 Medical sciencesen_GB
dc.titleKoniotomie in der Simulation – Training verschiedener Berufsgruppende_DE
dc.typeDissertationde
jgu.date.accepted2024-04-22
jgu.description.extentV, 75 Seiten ; Illustrationen, Diagrammede
jgu.organisation.departmentFB 04 Medizinde
jgu.organisation.nameJohannes Gutenberg-Universität Mainz
jgu.organisation.number2700
jgu.organisation.placeMainz
jgu.organisation.rorhttps://ror.org/023b0x485
jgu.organisation.year2023
jgu.rights.accessrightsopenAccess
jgu.subject.ddccode610de
jgu.type.dinitypePhDThesisen_GB
jgu.type.resourceTextde
jgu.type.versionOriginal workde

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Koniotomie in der Simulation – Training verschiedener Berufsgruppen, Dissertation Fabian Pohlmann

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