Charakterisierung zirkulierender T-Zell-Subpopulationen bei Psoriasis

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Mit dieser Arbeit soll ein Beitrag zum besseren Verständnis des Entzündungsgeschehens geleistet werden. Die Pathogenese der Psoriasis wird maßgeblich durch das Zusammenspiel von T-Effektorzellen und regulatorischen T-Zellen bestimmt. Zur genaueren Untersuchung ihrer Zusammensetzung, Funktionalität sowie der Veränderungen durch eine systemische Therapie erfolgte an der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz die Rekrutierung von Psoriasis Patienten mit einem PASI > 10. Vor sowie drei Monate nach Beginn einer systemischen Therapie wurden aus dem Vollblut dieser Patienten periphere mononukläre Zellen (PBMC) isoliert, welche im Anschluss durch Färbung intra- und extrazellulärer Marker mittels Durchflusszytometrie (FACS) untersucht wurden. Selbiges wurde mit gesunden Probanden als Vergleichsgruppe durchgeführt. Dabei zeigte die Gruppe der Psoriasis-Patienten in der FACS-Analyse eine deutliche Erhöhung von Th1-, Th2- sowie Th17-Zellen, welche den skin-homing Rezeptor kutanes Leukozyten-Antigen (CLA) exprimieren. Hierdurch wurde deutlich, dass bei erkrankten Patienten verstärkt T-Zellen im Entzündungsgeschehen der Haut involviert sind als in den Kontrollgruppen. Vor allem Th17-Zellen präsentieren sich bei hoher Expression des Oberflächenmoleküls CD45RO in einem aktiven Zustand. Der hohe Anteil von naiven CD45RA+ Zellen unter den CD4+ T-Zellen bei Psoriasis-Patienten hingegen lässt eine Rekrutierung weiterer unreifer T-Zellen vermuten, welche in die Entzündungsreaktion der Haut involviert werden sollen. Auch regulatorische T-Zellen präsentierten sich mit einer erhöhten Expression von CD45RO und lassen so einen aktivierten Zustand dieser Zellen vermuten. Ihr Anteil korreliert zudem mit der Zahl der Th1 und Th17-Zellen. Somit ist in Zusammenschau mit der Tatsache, dass bei Psoriasis-Patienten mehr Tregs nachgewiesen werden konnten als in den übrigen Gruppen, ein positiver Feedbackmechanismus zu diskutieren, welcher der autoimmunen Reaktion durch T-Effektorzellen Einhalt gebieten soll. Auch die gesteigerte Expression von inhibierenden Faktoren wie PD-1 und CTLA-4 durch die regulatorischen T-Zellen in der Gruppe der betroffenen Patienten kann als positiver Feedbackmechanismus gewertet werden.

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