Untersuchung der Kinetik und Dynamik der Selbstassemblierung supramolekularer Peptidamphiphile

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Strukturell verwandte Peptidamphiphile sind in der Lage im wässrigen Medium spontan in supramolekulare Copolymere zu assemblieren. Funktionalisierte Varianten dieser Copolymere sind durch die hohe Vielfalt unterschiedlicher Anwendungsmöglichkeiten von besonderem Interesse. Für deren Entwicklung und Verständnis gehören die Morphologie, die Kinetik und die Dynamik zu den entscheidendsten Eigenschaften dieser Verbindungen. Zur Einleitung wird in Kapitel 1 die Definition supramolekularer Copolymere und deren Zusammensetzungsmöglichkeiten eingeführt. Sie werden in das Fachgebiet eingeordnet und Beispiele aus neuesten Veröffentlichungen wissenschaftlicher Literatur dargelegt. Danach wird der theoretische Hintergrund der Kinetik und Dynamik supramolekularer Polymere und deren Messmethoden beschrieben. Anhand der Verwendung dieser Methoden in aktueller Fachliteratur werden Beispiele der Erkenntnisse dieser Methoden aufgezeigt. Abschließend wird die Theorie der Lumineszenzeigenschaften organischer Chromophore beschrieben sowie der Fluoreszenz- und superaufgelösten Mikroskopie. Kapitel 3 beschreibt zunächst die Synthese verschiedener selbstassemblierender, copolymerbildender Peptidamphiphile und präsentiert verschiedene Synthesestrategien, deren Problematik und Optimierung. Zur Evaluierung der zuvor genannten Eigenschaften sind spektroskopische Sonden, die an die Peptidamphiphile angebracht werden, geeignet. So wird zusätzlich die Darstellung von funktionalisierbaren Varianten beschrieben, die die Konjugation mit den Sonden ermöglicht. Daran schließt sich die systematische Evaluierung der Morphologie und der Dynamik des Monomeraustauschs im Gleichgewicht der supramolekularen Homo- als auch Copolymere an. Die Peptidamphiphile bilden durch Selbstassemblierung in Wasser eindimensionale Nanostäbchen mit vergleichbaren Eigenschaften bekannter supramolekularer Polymere und können durch Zugabe mehrerer Komponenten Copolymere mit variabel einstellbarer Zusammensetzung bilden. Zusätzlich beleuchtet Kapitel 4 die Kinetik der supramolekularen Polymerisation eines Peptidamphiphils. Hierfür wird die Synthese eines linearen Konjugats beschrieben, dass mit einem metallorganischen Komplex funktionalisiert werden kann, der als Assemblierungsmotiv und als Sonde dient. Der besondere Fokus der Evaluierung liegt hierbei auf dem Einfluss der Probenvorbereitung der Verbindung und der Anteile organischer Lösungsmittel im wässrigen Medium der Polymerisation. Die systematische Untersuchung der konzentrationsabhängigen Assemblierung zeigt einen elongationsnukleations dominierten Mechanismus der supramolekularen Polymerisation. Darüber hinaus wurde der besondere Einfluss organischer Lösungsmittelzusätze im wässrigen Medium herausgearbeitet.

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