Immunoproteomische Untersuchung von Tränenflüssigkeit und Serum von Patienten mit früher, intermediärer und fortgeschrittener AMD, sowie Patienten mit treatment-naiver neovaskulärer AMD (TEAM)

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Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine degenerative Augenerkrankung, welche die äußere Netzhaut und das retinale Pigmentepithel betrifft. Sie wird in zwei Formen unterteilt: das Frühstadium, die trockene AMD (mit Drusen, betrifft 80%) und das Spätstadium, die neovaskuläre oder feuchte AMD (mit choroidale Neovaskularisationen und oder Atrophie, führt schneller zu einer vollständigen Erblindung). Die trockene AMD kann durch die Ausbildung choroidaler Neovaskularisationen in eine feuchte AMD übergehen. Die AMD betrifft in der Regel beide Augen, 26% der Partneraugen entwickeln innerhalb von 5 Jahren ebenfalls eine feuchte AMD. Das Krankheitsbild der AMD ist die Hauptursache für Blindheit in westlichen Ländern. Die Behandlungsmöglichkeiten der trockenen AMD sind sehr limitiert, wohingegen die feuchte AMD therapierbar ist. Den aktuellen Goldstandard stellt die Therapie gegen Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) als intravitrealen Injektionen dar. Im Rahmen dieser monozentrische explorative Beobachtungsstudie im Bereich der Grundlagenforschung soll untersucht werden, ob Veränderungen der retinalen Antigene der Patienten mit dem Schweregrad der Erkrankung korrelieren und so eine Unterscheidung der einzelnen AMD-Subgruppen ermöglichen. Darüber hinaus sollen neue Zielstrukturen/-moleküle in Serum und Tränenflüssigkeit für Diagnose und Therapie identifiziert werden. Durch die Ergebnisse unserer Studie wird ein besseres Verständnis der AMD auf molekularer Ebene erreicht werden, was unabdingbar für die Weiterentwicklung der Diagnose und Entwicklung neuer Therapieoptionen ist. Es wurden insgesamt 80 Probanden eingeschlossen, unterteilt in gesunde Kontrollprobanden und die verschiedenen AMD-Einteilungsgruppen. Die prospektive, kontrollierte, monozentrische, nicht-verblindete Studie untersucht die immunologische Komponente der altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Es dient einem rein wissenschaftlichen Ziel für die Verbesserung der künftigen Entwicklung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren und der Gewinnung von Erkenntnissen über die Pathogenese und Prognose. Ziel der Studie ist die Identifizierung von retinalen Antigenen im Serum von AMD-Patienten und das Aufzeigen möglicher Unterschiede zwischen den einzelnen AMD-Patientengruppen. Weiterhin soll die Verteilung von retinalen Antikörpern in Serum- und Tränenproben von AMD-Patienten untersucht werden, die mit dem Schweregrad der Erkrankung korrelieren. Die Studie ist im Bereich der Grundlagenforschung angesiedelt und die Ergebnisse sollen zu einem besseren Verständnis der molekularen Vorgänge bei AMD beitragen. Dies bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Diagnose und die Entwicklungen neuer Therapien.

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