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Autoren: Brendel, Esther Simone
Titel: Safety Strategies in Time-to-Contact Estimation
Online-Publikationsdatum: 21-Dez-2018
Sprache des Dokuments: Englisch
Zusammenfassung/Abstract: The ability to estimate the time remaining until collision occurs with an approaching object (time-to-collision, TTC) is crucial for any mobile animal. The purpose of this study was to examine whether there are safety strategies at work in TTC estimation either in the case of threatening stimulus content or in the case of impaired visual conditions. In thirteen Experiments, we compared TTC estimates of simulated objects (mostly pictures) that approached our participants on a screen and disappeared from view before a collision would have occurred. TTC of neutral pictures was usually overestimated whereas threatening pictures (e.g. frontal attacks, spiders) were judged to collide earlier in most cases. This effect was modulated by arousal and fear of spiders. The effects of impaired visual conditions were less conclusive. This study adds to the growing literature that shows how visual perception is influenced by context in its broadest sense, including the semantic meaning of a stimulus and emotional reactions in combination with individual traits of the observer.
Die Fähigkeit, die Zeit bis zur Kollision mit einem sich nähernden Objekt einzuschätzen (Kontaktzeitschätzung), ist für mobile Lebewesen sehr wichtig. Diese Arbeit untersucht, ob Sicherheitsstrategien bei der Kontaktzeitschätzung eine Rolle spielen, zum Einen im Falle bedrohlicher Stimuli, zum Anderen im Falle eingeschränkter Sichtbedingungen. In dreizehn Experimenten verglichen wir die Kontaktzeitschätzungen von simulierten Objekten (meist Bildern), die sich auf einem Bildschirm oder einer großen Leinwand auf unsere Probanden zu bewegten und ausgeblendet wurden, ehe eine Kollision stattgefunden hätte. Die Kontaktzeit neutraler Bilder wurde üblicherweise überschätzt, die von bedrohlichen Bildern (z.B. frontale Angriffe, Spinnen) wurde meist kürzer eingeschätzt. Dieser Effekt wurde durch Erregung und Spinnenangst moduliert. Eingeschränkte Sichtbedingungen hatten weniger aufschlussreiche Effekte. Diese Arbeit erweitert die zunehmende Literatur, die zeigt, dass visuelle Wahrnehmung vom Kontext im weitestem Sinne beeinflusst wird, was sogar die semantische Bedeutung des Stimulus und affektive Reaktionen in Kombination mit individuellen Eigenschaften eines Beobachters einschließt.
DDC-Sachgruppe: 150 Psychologie
150 Psychology
Veröffentlichende Institution: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Organisationseinheit: FB 02 Sozialwiss., Medien u. Sport
Veröffentlichungsort: Mainz
DOI: http://doi.org/10.25358/openscience-3863
URN: urn:nbn:de:hebis:77-diss-1000024995
Version: Original work
Publikationstyp: Dissertation
Nutzungsrechte: in Copyright
Informationen zu den Nutzungsrechten: https://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Umfang: 101 Seiten
Enthalten in den Sammlungen:JGU-Publikationen

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